Die wilde Kaiserin: Fünf Fragen in fünf Minuten

von MMPR Agentur

Isabel Koch im Gespräch


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#2 system/modules/core/elements/ContentGallery.php(76): Contao\ContentElement->generate()
#3 system/modules/core/library/Contao/Controller.php(476): Contao\ContentGallery->generate()
#4 system/modules/news/modules/ModuleNews.php(144): Contao\Controller::getContentElement(Object(Contao\ContentModel))
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#7 system/modules/core/library/Contao/BaseTemplate.php(88): include('templ...')
#8 system/modules/core/library/Contao/Template.php(277): Contao\BaseTemplate->parse()
#9 system/modules/core/classes/FrontendTemplate.php(46): Contao\Template->parse()
#10 system/modules/news/modules/ModuleNews.php(218): Contao\FrontendTemplate->parse()
#11 system/modules/news/modules/ModuleNewsReader.php(108): Contao\ModuleNews->parseArticle(Object(Contao\Model\Collection))
#12 system/modules/core/modules/Module.php(283): Contao\ModuleNewsReader->compile()
#13 system/modules/news/modules/ModuleNewsReader.php(82): Contao\Module->generate()
#14 system/modules/core/elements/ContentModule.php(59): Contao\ModuleNewsReader->generate()
#15 system/modules/core/library/Contao/Controller.php(476): Contao\ContentModule->generate()
#16 system/modules/core/modules/ModuleArticle.php(213): Contao\Controller::getContentElement(Object(Contao\ContentModel), 'main')
#17 system/modules/core/modules/Module.php(283): Contao\ModuleArticle->compile()
#18 system/modules/core/modules/ModuleArticle.php(67): Contao\Module->generate()
#19 system/modules/core/library/Contao/Controller.php(409): Contao\ModuleArticle->generate(false)
#20 system/modules/core/library/Contao/Controller.php(269): Contao\Controller::getArticle(Object(Contao\ArticleModel), false, false, 'main')
#21 system/modules/core/pages/PageRegular.php(133): Contao\Controller::getFrontendModule('0', 'main')
#22 system/modules/core/controllers/FrontendIndex.php(267): Contao\PageRegular->generate(Object(Contao\PageModel), true)
#23 index.php(20): Contao\FrontendIndex->run()
#24 redirects.php(26): include('index...')
#25 {main}

Unternehmerin, Jägerin und Mutter – Isabel Koch hat viele Facetten. Vor Kurzem hat die Powerfrau ihr eigenes Schmucklabel „Die wilde Kaiserin“ lanciert, für das sie natürliche Materialien wie Hirschhorn und Rehrosen zu glamourösen Schmuckstücken verarbeitet. Was den Schmuck so besonders macht und warum man ihre Kreationen mit gutem Gewissen tragen kann, verrät uns die leidenschaftliche Jägerin im persönlichen Gespräch.

Was hat Sie dazu bewogen, Ihr eigenes Schmucklabel zu lancieren und was macht den Charme der Schmuckstücke von der wilden Kaiserin aus?

Die Idee, Schmuck aus Trophäen und vor allem aus Rehgehörn zu kreieren, entstand, weil ich es schade fand, dass diese Trophäen ungenutzt und wenig beachtet in Kisten auf dem Dachboden ein trauriges Dasein fristen. Jede einzelne erinnert doch an ein besonderes Erlebnis, auch wenn sich an den Wänden dafür kein Platz mehr findet. Aus einem Jährlingsgabler entstand so mein erster Schlüsselanhänger, dann noch einer für die Freundin, die Nachbarin… und plötzlich wollte jeder ein Stück haben! Mit der Zeit kamen immer neue Ideen dazu. Der Gedanke, ein besonderes Jagderlebnis in einem individuellen Schmuckstück festzuhalten und auch weniger "aufsehenerregende" Teile des erlegten Stückes wie Knochen oder das Leder zu Schmuck zu verarbeiten, legte den Grundstein für das Schmucklabel.

In Ihrer Familie wurde die Liebe zur Jagd von Generation zu Generation weitergegeben. Was bedeutet die Jagd für Sie?

Die Jagd ist in meiner Familie seit vielen Generationen Tradition. Ich bin von frühester Kindheit an in die Jagd hineingewachsen. Seit meiner Jugend bin ich selbst aktive Jägerin. Mein Mann hat seine Passion sogar zum Beruf gemacht und arbeitet als Berufsjäger. Die Jagd ist unser Leben. Der Rhythmus des Wildes und der Natur, die Jahreszeiten und das Wetter – all das bestimmt unseren Tagesablauf und unser Familienleben. Ich liebe es, mich diesen Gesetzmäßigkeiten unterwerfen zu dürfen, denn Jägerin zu sein, bedeutet so viel mehr, als nur Trophäen zu sammeln und Beute zu machen. Es bedeutet, das wildlebende Tier in seiner Einzigartigkeit als Teil unserer wunderbaren Schöpfung zu respektieren, die Zusammenhänge der Natur zu erkennen, diese zu lieben und zu schützen.

„Als Jägerin bin ich der Nachhaltigkeit verpflichtet.“

Isabel Koch, Die wilde Kaiserin

Hand auf´s Herz: Kann man heutzutage Schmuck aus Jagdtrophäen mit gutem Gewissen tragen? Ist Schmuck aus Geweihmaterial ethisch vertretbar?

(lacht) Sie stellen diese Frage einer Jägerin! Da kann man mit der Grundsatzdiskussion beginnen, ob es ethisch vertretbar ist, Schuhe aus Leder zu tragen. Natürlich ist es ethisch vertretbar, die Natur zu nutzen und somit auch Schmuck aus Geweihmaterial zu tragen. Trophäen aus nachhaltiger Jagd können ebenso bedenkenlos auch von Nichtjägern verwendet werden wie das Wildbret.

Sie sind Jägerin aus Leidenschaft und fühlen sich der Nachhaltigkeit verpflichtet. Was ist Ihr Grundsatz?

Ein Jäger, der kein Interesse am Beutetier hat, soll das jagen lassen. Jagd und Fischerei sind althergebrachte Methoden zur Beschaffung von Nahrung. Sie sind im Tierreich weit verbreitet, zahlreiche Tiere leben von anderen Tieren. Die Erbeutung von wildlebenden Tieren ist somit ein natürlicher Vorgang, der als solches nicht verwerflich ist. Ich jage, weil es in meiner Natur liegt, weil es mich erdet, mich in unserer schnelllebigen Zeit zurück zum Ursprung bringt. Auf die Frage, warum wir jagen, dürfen wir dennoch guten Gewissens antworten, dass es uns Freude macht ein Tier zu erlegen, und die Jagd für uns eine Passion darstellt, die uns nicht mehr loslässt, sobald sie von uns Besitz ergriffen hat.

Doch die Art und Weise in der das geschieht, zeichnet für mich einen guten Jäger aus – die Grundsätze der Waidgerechtigkeit, zu deren Beachtung wir als Jäger schon von Rechts wegen verpflichtet sind – nennen wir sie getrost auch unsere eigene Jagdethik – appelliert an unser Gewissen verantwortungsvoll mit dem Geschöpf umzugehen, es als Teil der Natur zu achten, ihm seine gerechte Chance zu lassen und ihm vor allem unnötige Qualen zu ersparen.
Dazu gehört auch, den Grundsatz der Nachhaltigkeit zu beachten, also einen artenreichen und waldverträglichen Wildbestand und die genetische Vielfalt gleichfalls zu schützen wie zu erhalten. Es bedeutet aber auch, die gewonnenen, hochwertigen Produkte unserer Wildtiere zu verwerten und zwar so umfassend wie möglich. Mir ist besonders daran gelegen, dass alle verwertbaren Teile eines erlegten Wildtieres so weit wie irgend möglich einer Nutzung zugeführt werden, dass das Tier quasi nicht „umsonst“ oder nur der Trophäe wegen getötet wurde. Aus diesem Grund verwende ich nicht nur das hochwertige Wildbret (das Fleisch), sondern auch das gegerbte Fell eines Stück Schalenwildes oder den Fuchsbalg und das hochwertige Fett von Murmel, Hirsch und Dachs als Grundlage für Salben nach alten Rezepten der Naturmedizin.

Alpiner Schmuck mit Hirschhornelementen – zugegeben, das jodelt. Trägt man Ihre Modelle nur zum Dirndl oder traditioneller Tracht?

Ich lebe in Bayern und als "Kind der Berge" prägen natürlich alpine und traditionelle Einflüsse meine Schmuckkreationen und diese passen ganz hervorragend zu trachtigen Outfits - zumal Rehbockrosen- oder Grandelschmuck in Bayern seit Jahrhunderten zur Tracht getragen wird. Dennoch sind meine Schmuckstücke kein reiner Trachtenschmuck, sie passen zu jedem Outfit. Als besondere Eyecatcher sollen sie die Trägerin oder den Träger immer an ein besonderes Jagderlebnis erinnern. Auch für Nichtjäger sind sie neben außergewöhnlichem Schmuck ein Statement für die Jagd und dem damit verbundenen, verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen.

www.diewildekaiserin.com

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